Biotop

 

Biotop verbuchte ungefähr 60 Siege und Platzierungen in schweren Dressurprüfungen, davon Grand Prix-, und Grand Prix Special-Prüfungen. Nicht umsonst beträgt seine Lebensgewinnsumme sage und schreibe 125.255 Euro.

 

 


Der 1,71 m grosse Hengst wurde im Jahr 1993 westfälischer Meister in der Dressur, Gewinner des Grand Prix and Grand Prix Special im CDI Arnheim und Gewinner im Preis der Nationen, weiterhin plazierte er sich als 4. im Grand Prix und als 2. im Grand Prix Special des CHIO in Rotterdam. 1994 folgten hohe Platzierungen in den Prüfungen Grand Prix und Grand Prix Special in Münster, Bremen, CDI-Dortmund, CHIO Aachen, CDI-W Wembley, Amsterdam, Berlin, CDI Frankfurt. 1995 folgte der Dritte Platz bei den deutschen Meisterschaften in der Einzelwertung in Gera und im Jahr 1996 die Silbermedaille der Teamwertung bei den deutschen Meisterschaften. 1997 gewann Biotop den Grand Prix Freestyle im CDI Dortmund, plazierte sich im CDI-W Neumünster und im Grand Prix Special in Olfen.
1999 erkrankte Dr. Reiner Klimke schwer; im Krankenbett liegend wünschte er sich, dass sein Pferd von seiner Tochter im Grand Prix und Grand Prix Special in Riesenbeck vorgestellt werden solle. Ingrid Klimke eritt für ihren Vater den Sieg dieser Prüfungen, zwei Tage nach dem Turnier verstarb Dr. Reiner Klimke. Ingrid Klimke stellte nach dem Tod ihres Vaters den Hengst weiterhin im großem Turniersport vor, bis Biotop im Jahre 2001 ausschliesslich in der Zucht eingesetzt wurde.

 

  


 

 


Biotops Vater Blesk (russ. Helligkeit) von Eol und der Bespechnost, begann seine Sportkarriere vierjährig; er zeigte viel Herz und Mut und eine unglaubliche Sprungkraft. 1981 wurde er Meister der USSR, ein Jahr später zog er sich eine Verletzung zu, die dazu bewog ihn aus dem Sport zu nehmen und ihn ausschliesslich in der Zucht einzusetzen. Unter Blesks Nachkommen befinden sich weitere grosse Dressursportler: Balta aus der Toska von Almanach I, Grand-Prix-erfolgreich mit der Reiterin Inessa Poturaeva; der Vollbruder zu Balta, Tabor, ging zuerst unter dem Namen Russian Dance unter der Reiterin Svetlana Knyazeva später ging er unter dem Namen Romanov unter der Reiterin Elena Sidneva; Grand-Prix-Pferd Alebastr und der Automatika von Wympel unter dem Reiter Yury Kovshov; Erbit aus der Etikettka von Hockey, Sieger von St. George und Intermediare I-Prüfungen mit Lyudmila Amineva; Quixotte Priboy, aus der Prjacha von Hockey, siegreich in Grand-Prix-Prüfungen mit Mariette Almasy; Oblik aus der Onega von Almanach I und Ebor, aus der Etikettka von Hockey und Vollbruder zu dem vorhin genannten Erbit, im Sport mit Ulla Salzgeber unterwegs.
Nebst den im Dressurlager erfolgreichen Pferden zeugte Blesk auch mehrere Springpferde, wie Osobjak aus der Opechatka von Ech-Ech-Ma, der nach Ecuador exportiert wurde, Biskvit aus der Welikolepnaja von Plafon xx, ukrainischer Meister und Obzor aus der Operetta von Plavon, Sieger der russischen Springmeisterschaften des Jahres 2003.
Auch gibt es neben den Sportlern auch viele Nachkommen, die sich der Zucht verschrieben haben: Boprit aus der Posa von Opyt, Boets aus der Opechatka von Ech-Ech-Ma, Bor aus der Oratorija von Almanach I, Bug aus der Gitara von Papirus, Obrjad aus der Orlica von Almanach I, Obruch aus der Olcha von Hockey. Eine sehr bekannte Tochter Blesks findet sich in der Stute Obitel aus der Olcha von Plafon xx, welche neben dem springbekabten Hengst Oreol von Espadron, den in den USA erfolgreichen Dressurhengst Oskar von Hockey stellte.


Biotops Mutter Plaksa stammte vom legendären Hengst Hockey ab. Nachkommen dieses russischen Hengstes sind u.a der im Springsport sehr erfolgreiche Hengst Almox Prints (aus der Pavana von Welt), Podhod (aus der Povestka von Papirus) ein Dressurwunder unter Elena Sidneeva, ein weiterer Dressurcrack der Hengst Perechlest (aus der Pepela von Papirus) erfolgreich unter Ulla Salzgeber etc. (Weitere Informationen zu Hockey sind in einem ausführlichen Report über diesen Hengst hier zu finden!) Zusätzlich wird der mütterlichen Abstammung Biotops durch den prominenten Vererber Pomeranets ox weiteres wertvolles Blut verliehen.

1997 wurde Biotop vom deutschen Trakehner Verband anerkannt, darauf folgte die Anerkennung beim Westfälischen und Oldenburgischen Zuchtverband, 1999 auch beim KWPN.
Biotops Sohn Goldschmidt wurde 2003 bei der Frühjahrskörung in Leverkusen gekört. Er schloss seine Hengstleistungsprüfung als Dritter mit einem Dressurindex von 126,53 Punkten. Er erreichte 2003 den dritten Platz beim Trakehner Bundesturnier in Bonn und dem folgten Siege in Dressurpferde A und Dressurpferde L-Prüfungen.
Ein weiter Sohn Dios von der Heide aus der Dicosta von Kostolany wurde auch Bundeschampionatfinalist und geht erfolgreich im Dressursport.
Im Jahr 2002 präsentierten sich fünf Biotop-Töchter bei Stuteneintragungen, alle fünf wurden zu Prämienanwärterinnen ernannt. Biotops Tochter, die Staatsprämienstute Shakira aus der Shira II von Königspark xx wurde 2002 Siegerin der Stuteneintragung in Rheinland und Jahressiegerstute in Neumünster. Shakiras Vollschwester St.Pr.u.Pr.St. Scarlett wurde als Preisspitze, nämlich für 30.000 Euro bei der Stutenauktion 2004 in Neumünster verkauft und wechselte in die USA.

Shakira brachte in Verbindung mit Oliver Twist den bewegungsstarken Singlo hervor, der im Gestüt Hohenschmark stationiert ist. Auch dieser zeichnet sich durch hohe Interieurwerte sowie starkes Bewegungspotential, das er auch seinen Kindern vererbt, aus.

 

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